...der kleine freche Drache ist direkt vom Spiel Miramagia bei uns zu Hause gelandet... was er so erlebt, könnt ihr hier nachlesen...
Donnerstag, 7. Dezember 2023
7. Dezember - Erlebnisse im Tal
Miro grübelte schon wieder früh am Morgen über das Rätsel um den Mirolaus. Heute, das hatte er sich fest vorgenommen, wollte er durch die miramagischen Täler fliegen und alle nach Hinweisen fragen, die er finden konnte. Mutzel packte ihm dafür einen Rucksack mit Proviant und legte ihm einen flauschig-warmen Schal um den Hals. Dann setzt sich Miro noch seine Wintermütze auf und wanderte los. Ab dem Dorfausgang schwang er seine Flügel und erhob sich in den miramagischen Himmel. Alles unter ihm wurde immer kleiner und er sah viele weihnachtlich-geschmückte Dörfer.
Mittwoch, 6. Dezember 2023
6. Dezember - der Rohrbruch
Die Sonne stand gerade erst über dem Horizont. Miro schlug
die Augen auf und sah auf die Adventsuhr: Es war der 6. Dezember. Ganz fix
schlüpfte er aus seinem Nest und ging zur Tür. Davor warteten seine Stiefel,
genauso wie er sie hingestellt hatte. Doch sie waren leer. „Hier stimmt doch
etwas nicht!“, rief er. Da wurde Mutzel wach und kam zu ihm. Miro rollte eine
dicke Träne über seine Wange. „War ich so böse?“, fragte er. Moosmutzel hockte
sich hin und nahm ihn in die Arme: „Aber nein!“, sagte sie bestimmt und
tröstete ihn. Sie schaute nach draußen in die morgendliche Landschaft von
Steinar. „Geh zu Liesl rüber und frage sie mal, ob bei ihr etwas drin war.“
schlug sie ihm vor. Miro schniefte und machte sich mit hängendem Kopf auf den
Weg. Als er vor Liesls Haus war, sah er keine Stiefel. Er klopfte vorsichtig.
Sogleich öffnete ihm Liesl die Tür. In der Hand hatte sie einen ihrer Stiefel.
„Waren deine Schuhe auch leer?“, fragte Miro. Liesl blickte ihn traurig an. Da sagte Miro: „Ich werde herausfinden, was
hier los ist!“ Ganz fix lief er zurück
zu Mutzels Haus. Er stürmte durch die Tür. Mutzel hängte gerade einen Kessel
über ihre Feuerstelle. „Mutzel, ich muss
dieses Rätsel lösen. Bei Liesl war auch nix da!“, polterte er los. Moosmutzel
schaute ihn an und überlegte. Nebenbei begann sie Schlüsselknollen in kleine
Würfel zu schneiden. Miro wanderte in der Küche hin und her. Er beobachtete wie
Mutzel die geschnittenen Schlüsselknollen zum Kessel schweben ließ. Sie wollte
gerade Karotten und Zylinderschwammerl aus ihrem Vorrat holen, da erinnerte sie
sich, dass es zu wenige waren. „Warum fragst du nicht Emma, ob sie etwas weiß.“
sagte Mutzel, „Und wenn du schon dort bist, könntest du mir noch 5 Karotten und
11 Zylinderschwammerl mitbringen?“
Sofort machte sich Miro auf den Weg. In
der Stadt war wie immer ein mächtiges Gewusel. Von weitem sah er Emilio, der
dem kleinen Drachen zu winkte und Miro lächelte zurück. Aber Zeit für ein
Gespräch mit ihm hatte er gerade nicht, denn er wollte ganz schnell zum
Hexe-Emma-Laden. Die Türglocke bimmelte laut, als er eintrat. Vor ihm waren
noch ein Druide und eine Schamanin an der Reihe. Er tanzte ungeduldig von einem
Fuß auf den anderen und flüsterte leise vor sich hin: „5 Karotten und 11
Zylinderschwammerl“, damit er es nicht vergaß.
Endlich waren die anderen mit ihren Einkäufen fertig und
Miro flog zu Emma auf die Theke. Emma, die weise alte Ladenhexe, lächelte ihn
an. Sie nahm eine Dose Drachenfutter aus ihrem Regal und öffnete sie: „Die geht
aufs Haus, was hast du denn auf dem Herzen?“ fragte sie. Miro nahm sich etwas
aus der Dose und schmatze, dann platze er heraus: „5 Karotten und 11
Zylinderschwammerl.“ Emma schaute ihn verwirrt an und fragte: „Und deswegen
bist du so unruhig?“ „Entschuldigung“
sagte Miro, „das ist Mutzels Bestellung, „nicht, dass ich es vergesse!“ Dann
aber erzählte der kleine Drache Emma alles über den Mirolaus.
Emma hatte natürlich schon mitbekommen, dass heute zum 6.
Dezember etwas anders war als sonst, aber auch sie wusste nichts Genaues.
Miro und Emma überlegten lange.
Plötzlich stürmte Kiwi0707 in Emmas Laden: „Miro, ich brauche
deine Hilfe, in Mutzels im Labor gab es einen Rohrbruch! Ich schaffe das nicht
allein““ Geschwind packte Emma noch die Bestellung von Moosmutzel ein und dann
teleportierten sich Kiwi und Miro zurück nach Steinar. Im Dorf angekommen,
sahen sie, dass Mutzel völlig hilflos in ihrem Labor herumwuselte. Überall
lagen die Rohre verstreut auf dem Boden und sie wusste nicht, welche sie womit
verbinden sollte. Kiwi nahm ihr 2 Rohrstücke aus der Hand und sagte: „Hey
Mutzel, wir reparieren das hier alles für dich und dafür kochst du etwas
Leckeres für uns.“ Dankbar nahm Mutzel
die Hilfe an und verschwand samt Miros Einkauf von Emma.
Nun standen Kiwi und Miro mitten im Labor und schauten sich
erst einmal um. Überall Rohre, gerade Stücke, Kurven, T-Rohre und Kreuze lagen
kreuz und quer verstreut herum. Aber was kommt nun wo hin? Kiwi kratzte sich am
Kopf. In diesem Moment entdeckte Miro in einer Ecke einen kleinen Zettel.
„Schau mal Kiwi, hier sind Hinweise auf dem Papier.“ Kiwi studierte die
Anweisungen. Sie sollten unbedingt den großen Kessel mit den kleinen Gläsern
auf dem Regal verbinden, dabei durften aber die Fliegenpilze nicht
im Kessel landen. Außerdem war da noch ein Trichter, der auf keinen
Fall Kontakt zum Bunsenbrenner haben durfte. Hauptsache war aber, dass das Wiegemesser
mit dem Steingrompf verbunden
wurde.
Kiwi und Miro bastelten fast 2 Stunden, bis sie alles
perfekt zusammen hatten. „Puh“, sagte Kiwi, „endlich geschafft! Jetzt habe ich
aber Hunger!“ Beide verließen das Labor und stapften durch den Schnee zu
Mutzels Haus. Schon von weitem roch es herrlich nach Zylinderschwammerlsuppe.
An diesem Abend saßen die Drei gemütlich am Küchentisch
zusammen mit Suppe, Mutzels miramagischen Traumtee und Geschichten über
Rohrbrüche und andere kleine Missgeschicke in Miramagia und deren
Rettungsaktionen.
Dienstag, 5. Dezember 2023
5. Dezember - der Wunschzettel
Die kleine flauschige Kugel kullerte aus Miros Hand als er
schlief. Genau im gleichen Moment wanderte der Zeiger der Adventsuhr auf die 5.
Der kleine Drache schlief tief und fest. Er träumte…
Mit leisen Sohlen lief er durch den Schnee und folgte dem
Schatten, er war sich sicher, dass es der Mirolaus sein musste. Er wollte ihm
unbedingt die Bommel zurückgeben. Der vermeintliche Weihnachtsdrache hatte
einen Sack bei sich. Miro stolperte.
Als er im Schnee lag, sah er ein Geschenk
neben sich und als er aufblickte noch einige mehr, wie eine Spur. Weit entfernt
sah er den Sack des Mirolaus liegen, doch vom Weihnachtsdrachen gab es keine
Spur. Gerade als Miro in das Geschenk
neben sich schauen wollte, streichelte ihn jemand am Kopf.
„Aufwachen kleine Schlafmütze.“ Miro blinzelte. Vor ihm
stand Moosmutzel und hatte einen Teller in der Hand. Darauf stapelten sich ganz
viele leckere Leafar-Pfannkuchen und es duftete so gut. Da war Miro ganz
schnell auf den Beinen und saß sogleich am Küchentisch. Gleich legte ihm die
Hexe einen der Pfannkuchen auf den Teller und Miro machte sich einen großen
Klecks Morgentauhonig obendrauf. So mochte er sie am liebsten. Mit vollem Mund
schmatzend versuchte er, Mutzel von seinem Traum zu erzählen. Mutzel gab sich
große Mühe seinen Worten zu folgen.
Als er satt war, streichelte er sich liebevoll über seinen
kleinen Drachenbauch und lächelte selig.
Er schaute Moosmutzel in die Augen und sagte: „Also heute schreibe
ich endlich meinen Wunschzettel und versende ihn dann mit der miramagischen
Drachenpost!“ Die kleine Hexe kramte Stifte und Papier für Miro heraus und er
legte voller Eifer los, denn genau in diesem Moment kam ihm nämlich die
zündende Idee für seinen Weihnachtswunsch. Eine neue Flugausrüstung sollte es
sein, mit Brille, Haube und vor allem guter Wetterschutzkleidung gegen zu viel
Sonne, Regen, Wind und Schnee und außerdem wären auch ein paar gute Flugschuhe
super. Er wollte in den nächsten Drachenrennen immer perfekt vorbereitet sein.
Miro schrieb und malte alles detailgetreu aus, so wie er es sich vorstellte und
nach über einer Stunde legte er stolz seinen Wunschzettel in die Mitte des
Tisches und schob ihn zu Mutzel hin, die gerade noch im miramagischen Talboten
las. „Na das sind ja große Wünsche, ob das der Mirolaus alles bringen wird?“
überlegte sie. Doch Miro nickte überzeugt. Er krallte sich seinen Wunschzettel
und rollte ihn auf. Dann bekam die Rolle noch eine hübsche rote Schleife. „Und
jetzt?“ fragte Mutzel. Miro hüpfte vom Stuhl und sagte: „Na ich gehe jetzt zum
Briefkasten, damit der Mirolaus den Wunschzettel ganz schnell bekommt!“, rief
er und lief in Richtung Dorfausgang. Der Weg führte ihn am Dorfbaum vorbei nach
links. „Huhu Miro“, hörte er eine Stimme von rechts. Da winkte ihm
Liesl-Radiesl, die zweite kleine Hexe aus Steinar zu. „Was machst du denn?“,
fragte sie. Miro schwenkte stolz die Papierrolle in seiner Kralle. „Ich bringe
meinen Wunschzettel zur Drachenpost.“, sagte er. Mittlerweile war Liesl bei ihm
angekommen und schaute ihn traurig an. „Ich habe meinen schon vor 2 Wochen
abgeschickt, aber es kam bis heute keine Karte zurück wie sonst.“ Die Helfer des Mirolaus schicken jedem
Wunschzettelschreiber immer eine hübsche Karte, damit dieser auch weiß, dass
seine Wünsche gut angekommen sind. Miro schaute Liesl völlig erschrocken an:
„Was?“, rief er, „da stimmt doch was nicht!“ Er nahm Liesl-Radiesl an seine
Hand und ohne den Wunschzettel noch zur Post zu bringen ging er mit ihr
zusammen zu Moosmutzel. Gerade erst am Haus angekommen, noch bevor Mutzel die
Tür richtig geöffnet hatte, platzte er mit allem heraus, was er gerade von
Liesl gehört hatte. Liesl nickte nur traurig. Mutzel bat beide herein. Sie
setzte einen Mirabellenpunsch auf und würzte ihn mit ein paar Zapfenbuschsamen.
Dann stellte sie 3 Punschbecher auf ihren Tisch und eine Schale Kekse dazu. Die
Drei setzten sich. „Lasst den Kopf nicht hängen. Ich denke ihr solltet heute
noch eure Stiefel gut putzen und morgen sehen wir weiter“, munterte Moosmutzel
sie auf. Miro hatte vor Aufregung ganz vergessen, dass am nächsten Tag ja der
6. Dezember war. Mutzel und Miro luden Liesl noch zu einem gemütlichen
Abendessen ein.
Als Liesl dann gegangen war, putzte Miro ganz eifrig seine
Stiefel. Viel Arbeit was das eigentlich nicht, denn er trug sie fast nie, aber
er gab sich große Mühe. Dann war er müde vom langen Tag und kuschelte sich in
sein Nest. Mutzel legte ihm noch sein Lieblingskissen und die Kuscheldecke hin
und kraulte ihn noch ein wenig am Kopf. Ganz schnell war der kleine Drache dabei
eingeschlafen.
Montag, 4. Dezember 2023
Gastbericht: Feufeus Bahnhofsbesuch
Heute habe ich einen Gastbericht von Feufeu aus der Schweiz für Euch. Viel Spaß beim Lesen!
Euer Miro
4. Dezember - die Bommel
Am nächsten Morgen tanzte die Sonne auf Miros Nase. Das
kitzelte und er musste niesen. Nun war der kleine Drache wach. Er konnte auch
keinen Regen mehr hören. Ganz fix schubste er seine Decke weg und lief vor die
Tür. Alles war weiß. Der Regen von gestern war nun zu Schnee geworden. Es
glitzerte und funkelte im Sonnenlicht. Miro blickte sich um. Neben ihm im
Schnee entdeckte er ganz unscheinbar eine weiße Bommel. Der kleine Drache hob
sie mit seinen Krallen vorsichtig hoch. Hinter ihm trat Mutzel aus der Tür. Die
Hexe bewunderte die schöne Schneelandschaft von Miramagia. „Das sieht
wunderschön aus!“ schwärmte sie. Dann sah sie die Bommel in Miros Hand. „Was
hast du da?“, fragte sie. Miro reichte ihr die kleine weiße flauschige Kugel.
„Die lag hier im Schnee“, meinte er dazu. „Das ist die Bommel vom Mirolaus!“,
war sich Mutzel ganz sicher. „Er war also doch hier!“, Miro hüpfte vor Freude,
„ich hatte recht! Aber warum habe ich dann kein Geschenk bekommen?“ Die kleine
Hexe schmunzelte: „Woher soll der Mirolaus denn wissen, was du dir wünschst?
Hast du denn schon einen Wunschzettel geschrieben? Vielleicht wollte er ihn ja
abholen?“ Wie von der Trichterdistel gestochen rannte Miro ins Haus. Er hüpfte
auf die Kommode und wühlte nach Stiften und Papier. Etwas erschrocken lief
Moosmutzel hinter ihm her: „Miro warte doch, ich helfe dir!“
Während Miro am Tisch saß und gedankenverloren an seinem Stift kaute,
machte Moosmutzel Frühstück für beide. „Ich weiß noch gar nicht, was ich mir
wünsche“, sagte Miro. Der kleine Drache schaute sie etwas unglücklich an. „Ach
Miro, erstmal essen wir etwas und dann wäre es toll, wenn du in der Wiesenwelt
meine Alraunen füttern könntest. Danach setzen wir uns nochmal hier zusammen in
der Küche hin und überlegen gemeinsam“, meinte Mutzel. Miro ließ enttäuscht ein
paar leine Rauchwölkchen aus seinen Nüstern aufsteigen, immer war so viel zu
tun. Als er bei den Alraunen war, wollten diese mit ihm noch ein wenig
umherflitzen. Miro hatte dabei viel Spaß, die kleinen Pflänzchen waren aber auch
echt knuffig. Zurück im Dorf, hatte Mutzel schon die nächsten Aufgaben. Der
Dorfbaum musste auch mal wieder gegossen werden und damit war sie diesmal dran.
Miro half ihr dabei. Immer wieder war es schön anzusehen, wie der Dorfbaum
wuchs. Nach dem Gießen legte Moosmutzel noch einen Weihnachtbaumzauber über den
Dorfbaum. Jetzt war er ein wunderschön geschmückter Tannenbaum. So verging der
ganze Tag und am Abend war Miro einfach zu müde, um noch seinem Wunschzettel zu
schreiben. Mit der Bommel in der Hand schlief der kleine Drache ganz schnell
ein.
Sonntag, 3. Dezember 2023
3. Dezember - der Schatten
Mitten in der Nacht wurde Miro wach. Der Wind sauste um die Ecken.
Der kleine Drache schaute sich um. Sein Blick blieb an der Adventsuhr hängen,
immer noch die 2. Er blinzelte, gerade in diesem Moment wanderte der Zeiger
weiter zur 3. Es musste also Mitternacht sein. Wieder heulte der Wind. Miro
krabbelte aus seinem gemütlichen Drachennest. Dabei fiel sein Lieblingskissen
auf den Boden, aber er beachtete es gar nicht, seine Augen waren starr auf das
Fenster gerichtet. Miro war sich ganz sicher, dass er dort gerade einen
Schatten gesehen hatte. Langsam und vorsichtig schlich er zum Fenster hin. Der
Schatten verschwand gerade hinter der Hausecke von Digedag, Mutzels Nachbarin.
Miro hatte bemerkt, dass der Unbekannte eine Weihnachtsmütze auf dem Kopf
hatte. Aufgeregt lief er durch das Zimmer. Als er die Tür öffnete, stand
plötzlich Mutzel neben ihm. „Was machst du denn hier?“ fragte sie. Miro
stotterte: „Ääääh, Mütze… draußen… äh… Mirolaus…“ Mutzel nahm den kleinen
Drachen in ihren Arm. „Ach Miro, du hast bestimmt nur geträumt, lass uns wieder
schlafen gehen.
Als sie am Morgen wach wurden, regnete es draußen in
Strömen. Miro war das gerade egal, denn er erzählte Mutzel, was er gesehen
hatte und das beschäftigte ihn so sehr, dass er von nichts anderem redete.
Moosmutzel schmückte währenddessen ihr Haus und versuchte ihn damit ein wenig
abzulenken.
Am Nachmittag klopfte es an der Tür. Noch bevor Mutzel
reagieren konnte, war Miro schon an der Tür. Digedag, die Druidin, war zu
Besuch gekommen und hatte Tannenzweige dabei. „Oh, wie schön, dass du daran
gedacht hast!“, sagte Mutzel. Auf dem Herd kochte schon das Wasser für den miramagischen
Traumtee, den hatte Mutzel selbst kreiert, und sie ließ die Teller mit einem
Zauber zum Tisch schweben. Zum Schluss stellte sie noch eine Schale mit
Plätzchen dazu. Digedag und Mutzel hatten sich eine Menge zu erzählen und für
Miro gab es wundervolle miramagische Geschichten.
Samstag, 2. Dezember 2023
Auf der Suche nach dem Mirolaus...
2. Dezember - die Adventsuhr
Am nächsten Tag nahm sich Mutzel Stifte, Schere und Papier und begann zu malen und zu basteln. Erst einmal entstand ein großer Kreis auf dem Papier und in der Mitte ein kleines Loch. Am Rand zeichnete sie viele miramagische Symbole und auch Drachen, insgesamt 24, und zu jedem
schrieb sie noch eine Zahl. Miro verfolgte jeder ihrer Bewegungen. Danach malte Moosmutzel auf ein anderes Papier noch einen Pfeil, schnitt ihn aus und befestigte ihn in der Mitte der Scheibe. Als letztes machte sie eine kleine Handbewegung und ließ etwas Mana auf die Uhr rieseln. Miro schaute sie völlig verblüfft an: „Was soll ich jetzt damit machen?“ fragte er. Mutzel hängte die Uhr an eine freie Stelle an der Wand, in der Nähe von Miros Nest. Der kleine Drache schlief nämlich viel lieber bei Mutzel im Haus als in seiner Drachenhütte. Dann stellte sie den Zeiger auf die 2. „Der Pfeil wandert jetzt jeden Tag um 1 Zahl weiter bis zur 24“, sagte sie zu Miro. „Und dann kommt der Mirolaus?“, fragte Miro. Moosmutzel nickte. Miro ließ seine Flügel hängen. „Das dauert ja noch ewig!“, beschwerte er sich. Mutzel nahm ihn auf ihren Schoß und kraulte ihm die kleinen Flügelchen. „Sei nicht so ungeduldig, bis dahin fallen dir noch eine Menge Dinge ein, die du tun kannst. Dann vergeht die Zeit viel schneller. Zum Beispiel müsste ich unbedingt mal mein Lagerhaus neu sortieren. Würdest du mir heute dabei helfen?“ Miro war nicht allzu begeistert davon, allerdings gab es dort auch immer wieder was Leckeres zum Naschen und so machten sich die Zwei ans Werk. Sie waren bis zum Abend beschäftigt, aber am Ende machte Mutzel stolz das Tor vom Lagerhaus zu und freute sich, dass sie alles geschafft hatten. Miro flog neben Mutzel her als sie im Mondlicht zurück zum Haus liefen. Nach dem Abendessen waren beide sehr müde. Miro blickte nochmal auf seine Adventsuhr, noch immer zeigte der Zeiger auf die 2, ob er wirklich weiterwandern würde?Freitag, 1. Dezember 2023
1. Dezember - Wann kommt endlich der Mirolaus
Es war am Nachmittag des 1. Dezembers. Die ersten Schneeflocken
tanzten leise und sacht vom Himmel herunter. Miro, der kleine rote Drache
drückte seine Nase an das Fensterglas und schaute mit großen Augen nach
draußen. Ganz langsam wendete er seinen Kopf: „Du-u-u-u, Mutzel? Wann kommt
eigentlich der Mirolaus?“ Moosmutzel, die kleine Hexe, bei der er wohnte, war
gerade in ihrer Küche beschäftigt. Die ersten Weihnachtsplätzchen waren gerade
in den Ofen gewandert. „Mutzel!“ fragt Miro erneut. Nun blickte sie zu dem
kleinen Drachen: „Aber Miro, heute ist doch erst der 1. Dezember, du musst
schon noch ein paar Tage warten.“ „Und wie lange?“ Miro legte den Kopf schief.
Moosmutzel holte die Kekse aus dem Ofen und es duftete herrlich. Miro kam
angeflattert. „Vorsicht!“, mahnte Mutzel, „Das Blech ist noch heiß!“ Miros
Augen schauten ihr ganz liebevoll-fragend ins Gesicht. Da nahm Mutzel eines der
Plätzchen, pustete und steckte es ihm in den Mund. Der kleine Drache schloss
genießerisch seine Augen und knusperte vor sich hin.
Diesen ruhigen Moment nutzte die kleine Hexe zum Nachdenken.
Dabei wog das lange grüne Schleifenband an ihrem Hut hin und her. Plötzlich
sagte sie in die Stille hinein: „Ich habe eine Idee!“ Miro öffnete rasch die
Augen. „Ich bastel dir eine persönliche Adventsuhr, da dreht sich der Zeiger
jeden Tag weiter und so weißt du, wie lange es noch dauert bis der Mirolaus
kommt. Außerdem steht ja auch auf unserem Dorfplatz der große
Dorfadventskalender mit den vielen kleinen Überraschungen, dort siehst du es
auch“, sagte die kleine Hexe.
Mittwoch, 29. November 2023
Miramagischer Advent 2023
Nun sind es nur noch 2 Tage bis die Adventszeit beginnt und da möchte ich Euch gern zeigen, was sich Mutzel hat einfallen lassen...
Zum Glück gibt es noch vieles bei Facebook zu finden und aus diesen tollen miramagischen Erinnerungen ist der Adventskalender für 2023 entstanden...
Klickt einfach auf das Bild hier unten oder hier oben im Blog ist er auch eingefügt, sieht allerdings etwas anders aus. Ich wünsche Euch viel Freude damit!
vorweihnachtliche Grüße Euer Miro



















