...der kleine freche Drache ist direkt vom Spiel Miramagia bei uns zu Hause gelandet... was er so erlebt, könnt ihr hier nachlesen...
kleine Drache war glühend heiß. Oh nein, dachte Mutzel.
Anscheinend hatte er sich mit dem weiten Weg zum Wintersdorf völlig übernommen
und lag nun krank hier. Die Hexe ging in ihre Küche und überlegte. Sie wusste,
dass es ein Rezept für einen fiebersenkenden Tee für Drachen gab, aber wo hatte
sie es nur hingelegt. Sie wühlte in ihrer Bücherecke und durchsuchte sämtliche
ihrer Koch- und Kräuterbücher. Im letzten fand sie dann endlich den Zettel mit
den Zutaten. Sie brauchte Rosenblüten, Türmchenkraut, Frostsukkulenten,
Schachtelhalm und Trichterdistel. Das alles musste kochen und dann ganz zum
Schluss noch eine Prise getrockneten Fliegenpilz. Das Rezept war speziell für
kleine Drachen. Mutzel musste dringend in ihr Lagerhaus, um zu schauen, ob sie
alles vorrätig hatte, aber sie wollte ihren kleinen Schützling nicht gern
allein lassen. Zum Glück klopfte es da gerade leise an ihre Tür. Evchen, eine
zweite Druidin aus dem Dorf, kam zu Besuch. Moosmutzel freute sich ihre
Freundin zu sehen und umarmte sie. Sie zeigte auf den kleinen kranken Drachen
und bat Evchen kurz auf ihn zu achten und lief dann mit schnellen Schritten in
ihr Lager. Sie war froh, dass sie fast alles in reichlicher Menge dahatte, nur
die Frostsukkulenten fehlten ihr. Mit vollen Armen kam sie zurück ins Haus. Sie
legte alles in ihrer Küche ab und dann fragte sie Evchen: „Hast du
Frostsukkulenten in deinem Vorrat?“ Evchen versprach ihr sofort nachzuschauen
und ansonsten schnell bei Emma in der Stadt welche zu besorgen. In der
Zwischenzeit rebelte Mutzel das Türmchenkraut und schnitt den Schachtelhalm.
Dann zupfte sie vorsichtig die Blüten von den Rosen und den Trichterdisteln
ab. „Autsch!“ rutschte es ihr raus. Sie
hatte sich an einer der Disteln gestochen. Ein banger Blick wanderte zu Miro,
doch der schlief immer noch und sie sah ihm an, dass es ihm nicht gut ging. Mutzel
hängte ihren großen Kessel über ihre Feuerstelle in der Küche und füllte ihn
mit Wasser. Dann schürte sie das Feuer mit Magie. Gerade als das Wasser zu
köcheln begann, kam Evchen zurück und hatte Frostsukkulenten dabei. Moosmutzel
gab alle schon vorbereitete Zutaten in den Topf und währenddessen schnitt
Evchen noch die Sukkulenten in kleine Stücke. Dann ließ die Druidin sie noch in
den Kessel schweben. Moosmutzel deckte einen passenden Deckel darauf und nun
musste alles mindestens eine Stunde kochen. Mutzel und Evchen setzten sich an
den Küchentisch und sie unterhielten sich leise.
Oh nein gute Besserung kleiner Miro
AntwortenLöschenVielen Dank! Zum Glück hat Mutzel eine Medizin für mich. LG Miro
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